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Biografie
Imke Frank, Cellistin

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Die in Stuttgart geborene Imke Frank begann siebenjährig mit dem Cello-unterricht. Nach ersten Auszeichnungen entdeckte Boris Pergamenschikow ihr Talent und holte sie in seine Meisterklasse nach Köln. Später studierte sie bei Heinrich Schiff und Thomas Demenga in Basel und schloss dort ihr Solistendiplom mit Auszeichnung ab. 

Ein Stipendium ermöglichte der Cellistin weitere Studien in Paris, dort liess sie sich bei David Simpson auf dem Barockcello ausbilden.

Der Kammermusikunterricht beim Amadeus Quartett, dem Alban Berg Quartett und bei Walter Levin ergänzten ihre Ausbildung und setzten nachhaltig Schwerpunkte im Musikverständnis der Cellistin.

Viele Stipendien und Preise bei internationalen Wettbewerben folgten, u.a. gewann Imke Frank in der Kategorie Solisten den Nicati Wettbewerb für zeitgenössische Musik.

2002 wurde ihr ein Arbeitsstipendium für das Künstlerhaus Ahrenshoop zugesprochen.

Schon während des Studiums erhielt Imke Frank ein festes Engagement als Solocellistin der Camerata Bern und kurze Zeit später wurde sie von Isabelle van Keulen eingeladen,Mitglied des ISOS Quartett in Amsterdam  zu werden. Konzerte in den grossen Musikzentren Europas folgten.

Heute konzertiert Imke Frank regelmässig als Solistin mit namhaften Sinfonieorchestern in Europa, den USA und Asien und ist stetig Gast bei internationalen Musikfestivals (Schleswig Holstein Festival, Hongkong Festival, Warschauer Herbst, Ludwigsburger Festspiele, Delft Festival, Halle Festival, Oleg Kagan Festival, Gaudeamus music week ). Einen Schwerpunkt ihres Schaffens setzt die Cellistin dabei in die Interpretation der Cellokonzerte des 20. Jahrhunderts und in die Zusammenarbeit mit lebenden Komponisten (Pierre Boulez, Isabelle Mundry, Sofia Gubaidulina, Rico Gubler, Adriana Hölzky u.a.).

Imke Frank hegt eine grosse Leidenschaft für die Kammermusik, so ist sie Cellistin des „absolut trio“ (Boller/Frank/Perifanova), dessen Debut Tournée 2004/05 von Publikum und Presse mit grosser Begeisterung gefeiert  wurde. In dieser Saison wird das Trio einen grossen Fokus auf die Werke Robert Schumanns legen – ebenso werden Auftragskompositionen von Daniel Glaus, Gary Berger und Junghae Lee für eine Tournée durch Europa erarbeitet.

Imke Frank ist Cellistin des „Collegium Novum Zürich“ und arbeitet dort u.a. mit H.Holliger, H.Lachenmann, K.Huber, P.Boulez, S.Cambreling und J.Kalitzke.

Kammermusikpartner von Imke Frank sind Isabelle van Keulen, Michael Collins, Patricia Kopatschinskaya, das Vertavo Quartett, Hansheinz Schneeberger, Gérard Wyss, Karl Leister Thomas Demenga und Martina Schucan.

Regelmässig wird Imke Frank auch von Ensembles wie der „Deutsche Kammerphilharmonie Bremen“ und des „Ensemble modern“ gerne als Gast eingeladen.

 Seit 2001 ist Imke Frank Professorin für Violoncello am Konservatorium/Hochschule Feldkirch(A).

 Auswahl an CD Produktionen:

1997  CD mit dem ISOS Quartett (Max Bruch Streichquartette).

1998    Solo CD mit Werken von Bach, Holliger, Ligeti, Demenga und Berio.

2003    DVD FREUDENBERG (Architektur) mit Musik von Imke Frank.

2004    CD mit Werken von Offenbach, Baumannn und Gubler des Celloduos Frank/Schucan.

2006    CD mit Klarinettentrios von Brahms und Zemlinsky mit Karl Leister und Ferenc Bognar für  Camerata Tokio.

Zahlreiche Improvisationen und Einspielungen für Filme (ARD, ZDF,  Jenseits der Stille, die Weisse Massai)

 

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