Vera Fischer, Flöte

Vera Fischer wurde 1973 in Basel, Schweiz geboren. Sie absolvierte ein Querflötenstudium bei Günter Rumpel und Philippe Racine an der Musikhochschule Zürich (Lehr-, Orchester- und Konzertdiplom mit Auszeichnung). 1997/98 erhielt Vera Fischer den Studienpreis des Migros-Genossenschafts-Bundes und der Ernst Göhner-Stiftung, was ihr unter anderem einen Studienaufenthalt in Paris ermöglichte. Sie besuchte zudem Meisterkurse bei Auréle Nicolet, Jeanne Baxtresser, Raymond Guyot und Felix Renggli. Vera Fischer war über längere Zeit Substitutin im Orchester der Oper Zürich und Mitglied der Basel Sinfonietta. 1999 erhielt sie den Kulturpreis der Gemeinde Riehen, Basel. Im gleichen Jahr übersiedelte Vera Fischer nach Wien, wo sie seither Mitglied des Klangforum Wien ist. Weitere Engagements führten sie zu den Ittinger Pfingstkonzerten unter der Leitung von Heinz Holliger und Andras Schiff sowie zu regelmässigem Konzertieren mit dem Barockorchester „Capella Leopoldina“. Neben ihrer Konzerttätigkeit als Flötistin liess sich Vera Fischer zudem zur „integrativen Stimmtrainerin“ ausbilden und ist in dieser Methode nun als Lehrerin und Kursleiterin tätig.


Mats Scheidegger, Gitarre

Mats Scheidegger wurde in Baden (AG) geboren. Studien an den Konservatorien in Winterthur und Bern (Solistendiplom mit Auszeichnung) und bei David Starobin in New York. Seither setzt er sich in vielfältiger Weise mit der Interpretation Neuer Musik auseinander. Zahlreiche Uraufführungen, zuletzt die Sologitarre in Brian Ferneyhoughs vielbeachteter Oper Shadowtime. Zahlreiche Radio- und CD-Aufnahmen. Zukünftige Projekte beinhalten solistische Konzerte in Paris, Amsterdam, New York, London, Genf, Bochum und Mailand, sowie die Produktion der ersten Solo-CD. Seit 1998 künstlerische Leitung der Tage für Neue Musik Zürich.
Website Mats Scheidegger


Rico Gubler, Saxophon

Saxophonstudium bei Iwan Roth an der Musikakademie Basel, bei Marcus Weiss am Konservatorium Zürich und bei Jean-Michel Goury in Paris. Spezialisierung auf zeitgenössische Musik, freie Improvisation und Live-Elektronische Aufführungen. 1997 und 98 Studienpreis des Migros Genossenschaftsbundes und der Ernst Göhner Stiftung. Kompositionsstudium bei Balz Trümpy in Basel und Salvatore Sciarrino in Florenz.. Prix du Club de mécénat suisse en France 1998. 1999 kulturelle Auszeichnung des Kanton Zürich. 2001 Stipendiat auf dem Künstlerhof Schreyahn. 2001/02 Kompositionsstipendium der Stiftung Landis & Gyr und der Royal Academy in London. 2004 Werkjahr der Stadt Zürich und Stipendium der Dr. Robert und Lina Thyll-Dürr Stiftung. Seit 2004 unterrichtet er Saxophon an der Musikhochschule Lugano.
Website Rico Gubler


Patrick Jüdt, Viola

Patrick Jüdt studierte Viola bei Hatto Beyerle in Hannover und Basel. Seit 1999 unterrichtet er zusammen mit Beyerle in Florenz und Basel. Seine Konzerttätigkeit umfasst klassische Kammermusik sowie neue Musik (Ensemble Phönix Basel) und Improvisation (Trio Ginkgo).


Guy Frisch, Schlagzeug

Studierte an den Musikkonservatorien von Luxembourg, Strassburg und Den Haag. Er widmet er sich seither hauptsächlich der Interpretation und der Uraufführung Zeitgenössischer Musik. Er trittt, u.a., mit den Ensembles ‘Accroche Note’, ‘Le Quiproquo’ und ‘Bruits Défendus’ (Frankreich), ‘Alter Ego’ (Italien), ‘Cattrall’ (Schweiz) oder dem ‘Klangforum Wien’ auf. Konzerte in u.a. Royaumont, Rom, Huddersfield, London, Salzburg, München, Stuttgart, Basel, New York, zahlreiche Uraufführungen von u.a. Donatoni, Dillon, Jarrell, Reuter, Berger, sowie Aufnahmen bei Montaigne, Erol Records oder Fuga Libera zeugen von dieser Aktivität. Als Solist spielte er in den Festivals Ars Musica, Musica und Archipel. Seit kurzem widmet er sich der Improvisation mit dem Trio ‘Beyond the visible’ (Orgel, Cello, Schlagzeug). Eine erste CD dieses projektes begleitet ein Buch mit Fotographien von Raymond Clement. Von 1995 bis 2000 unterichtete er in Strassburg am ‘Conservatoire National de Région’ und seit 2000 ist er Professor am Musikkonservatorium von Luxemburg.


Marc Kissóczy, Leitung

Marc Kissóczy ist in Kanada als Sohn schweizerisch-ungarischer Eltern geboren und studierte in Zürich, Basel und Bern Violine, wo er das Konzertdiplom mit Auszeichnung erwarb, sowie Orchesterleitung. Anschliessend setzte er seine Studien an der Pierre Monteux School in den USA fort und vervollständigte seine Ausbildung zum Orchesterdirigenten. Die weiteren Studien unter anderem am Tanglewood Music Centre bei Musikerpersönlichkeiten wie Gustav Meier, Oliver Knussen, Maurice Abravanel sowie bei Sergiu Celibidache und Pierre Boulez prägten sein musikalisches Wirken als Dirigent. Während seiner Studienzeit wurden Marc Kissóczy zahlreiche Förderpreise verliehen, so vom Schweizerischen Tonkünstlerverein und der Stadt Zürich. Weiter gewann er Preise an natio-nalen und internationalen Wettbewerben, unter anderem am renommierten Wettbewerb "Ernest Ansermet" (CIEM) in Genf, wohin er später auch als Jurymitglied und Jurypräsident zurückgekehrt ist. Neben der Konzerttätigkeit im klassisch-sinfonischen Bereich hat sich Marc Kissóczy einen Namen gemacht als Dirigent von Opern und Operetten, Neujahrskonzerten, Kinderkonzerten, Film-Soundtracks und avancierter zeitgenössischer Musik. Zahlreiche Uraufführungen wurden von ihm dirigiert und einem interessierten und breiten Publikum zugänglich gemacht. Die Aufnahmen und Konzerte mit ihm als Dirigent werden in Europa, Asien und Südamerika von Rundfunk- und Fernsehanstalten ausgestrahlt. Marc Kissóczy arbeitet regelmässig mit allen grossen Orchestern der Schweiz sowie zahl-reichen Sinfonieorchestern auf der ganzen Welt zusammen. Kritiken betonen einstimmig die hohe Musikalität und Sensibilität von Marc Kissóczy sowie seine Ausdrucksfähigkeit bei gleichzeitiger genauester Zeichengebung: Qualitäten, welche ihn unter den jüngeren Dirigenten hervorheben und die 1999 in die Berufung zum Dozenten für Orchesterleitung an der Musikhochschule Zürich mündeten. In Aner-kennung seiner Verdienste um die Musik und die Wiederbelebung des musikalischen Lebens in Vietnam wurde ihm im selben Jahre der höchste Kulturorden des Staates Vietnam verliehen. Seit 2002 ist Marc Kissóczy Chefdirigent der Camerata Zürich, im Jahre 2005 wurde er zum Professor für Dirigieren an der Musikhochschule Zürich ernannt.
Website Marc Kissóczy

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